MYTHS

 

MYTHS

  

 

Language myths Grammar myths Language learning myths
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Myths are unfounded assertions which are constantly repeated until they are turned into truths and believed to be truths by every- and anybody. Or in the words of George Orwell:“(...) if all others accepted the lie (...) - if all records told the same tale – then the lie passed into history and became truth.“ (1984, p. 31)

„Lüge“ meint hier die Um-Schreibung der Geschichte – in unserem Zusammenhang ist ‚Lüge‘ ein zu starkes Wort. Aber wahr ist, daß die Pädagogik, die Fachdidaktik, die Schulgrammatik voller Regeln sind, die selten oder nie hinterfragt und wie Axiome geglaubt und befolgt werden. Manche sind seit Jahrhunderten überliefert und ein Autor schreibt sie vom andern ab.

Im folgenden seien ein paar solcher unausrottbarer Mythen angeführt, die aufgeklärte Pädagogen, Fachdidaktiker, Grammatiker natürlich längst aufgeklärt haben, was sich aber in der Schule nur sporadisch und bei vereinzelten Lehrern und Lehrerinnen ausgewirkt hat. Die PISA-Blamage mag darin eine ihrer Ursachen haben (falls PISA denn ernst zu nehmen ist, es besteht der nicht ganz auszuräumende Verdacht, daß die Ergebnisse der Studie längst selber schon auf dem Weg zur Mythoswerdung sind).

 

LANGUAGE MYTHS


GRAMMAR MYTHS

RULES AND EXCEPTIONS


English, they say, has more exceptions than rules.

Humbug!

It‘s not the language which is at fault, but the grammatical description. English is as regular as any language, it is the (traditional) grammarians that are to blame. If they described English as it is actually used instead of their idea of English, there would be much fewer or no exceptions at all.

Here is the (humorous) statement of an English teacher who took grammar books and their rules at face value: English, a most exceptional language

NOTE:
So-called 'irregular forms‘ of verbs (go-went) or nouns (ox-oxen) or adjectives (bad-worse) are not exceptions at all, nor are they irregular, they are just special forms that have survived in the language over many centuries, while other, less frequently used, words have dropped their special forms and adopted simpler ways of forming past forms (climb-climbed) or plural nouns (dish-dishes) or comparatives (nice-nicer). All languages have such special forms.

Here is a (humorous) poem claiming that English is a queer language.

DER MYTHOS VON DER ZEITENFOLGE

Die Grammatiken (und im Anschluß daran die Schulbücher, und im Anschluß daran wiederum die Englischlehrer) behaupten, es gäbe eine Zeitenfolge im Englischen.

Wo die sich wohl verstecken mag?

Besonders populär ist die behauptete Zeitenfolge in der indirekten Rede und im Bereich der if-clauses. Es gibt sie aber weder hier noch dort.

Indirekte Rede:
Hier finden Sie Beispiele, die zeigen, daß die Engländer (und natürlich die Amerikaner, und wer sonst noch Englisch als Muttersprache spricht) sich einen Deubel um die unsinnigen Regeln der Grammatiker kümmern.

Und hier wird erklärt, wie die Tempora wirklich benutzt werden (so, wie sonst halt auch!).

If-clauses:
Beispiele dafür, wie Muttersprachler die Tempora auch hier einfach so benutzen, wie sie‘s brauchen.


LANGUAGE LEARNING MYTHS




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