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SCHON GOETHE SAGTE


ZUR FEHLERKORREKTUR: Sie muß kommunikativ sein
Die Franzosen, welche sich überhaupt eines guten Betragens befleißigen, sind gegen Fremde die ihre Sprache zu reden anfangen, nachsichtig, sie werden niemanden über irgend einen Fehler auslachen, oder ihn deßhalb ohne Umschweif tadeln. Da sie jedoch nicht wohl ertragen mögen, daß in ihrer Sprache gesündigt wird, so haben sie die Art, eben dasselbe was man gesagt hat, mit einer anderen Wendung zu wiederholen und gleichsam höflich zu bekräftigen, sich dabei aber des eigentlichen Ausdrucks, den man hätte gebrauchen sollen, zu bedienen, und auf diese Weise den Verständigen und Aufmerksamen auf das Rechte und Gehörige zu führen.
[Goethe, Dichtung und Wahrheit (III, Elftes Buch) [Hamburger Ausgabe, Bd. 9, S. 479)]]

UND PETER BICHSEL MEINT


ZUM FREMDSPRACHENUNTERRICHT: Man lehrt, um prüfen zu können
Das Ziel der Schule ist nicht Bildung, sondern Selektion. ... Auch im Fremdsprachenunterricht lernt man ja nicht die Grundbegriffe einer Sprache, mit denen man im fremden Land durchkommen könnte. Man lernt vor allem die Schwierigkeiten der Fremdsprache, weil die Schwierigkeiten prüfbar sind. Die Schule will eine Fremdsprache gar nicht lehren, sie will sie nur prüfbar machen: ich kenne zum Beispiel alle Schwierigkeiten der französischen Sprache, kann aber kaum einen französischen Satz sprechen.
[Peter Bichsel, Der Leser. Das Erzählen. Frankfurter Poetik-Vorlesungen, (=Sammlung Luchterhand, 438), Darmstadt und Neuwied: Luchterhand, 1982, S.32]



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Last updated 29.8.2009
Burkhard Leuschner